Grabpflege im Winter

Im Winter ist die Grabpflege aufwändiger

Veröffentlicht: 01.10.2011
Gedeckten Farben erzeugen auf dem Grab eine Atmosphäre von Ruhe und tiefem Frieden.

Im Frühjahr und im Sommer ist die Grabpflege vergleichsweise einfach. Zu diesem Zeitpunkt werden nicht nur verschiedene Gewächse gepflanzt, sondern auch intensive Pflegearbeiten durchgeführt. Anders im Winter. Sobald der erste Bodenfrost eingesetzt hat, sollte die Grabstätte nicht mehr umgegraben werden. Weiterhin müssen alle verwelkten Pflanzen entfernt und durch neue, winterharte Pflanzen ersetzt werden. 

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Die
Grabgestaltung im Winter
Bevor konkrete Schritte zur Neugestaltung des Grabes unternommen werden können, muss es winterfest gemacht und dabei nicht nur auf eisige Temperaturen, sondern auch auf stärkere Schneefälle vorbereitet werden. Dies kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Immer wieder großer Beliebtheit erfreut sich dabei die Bepflanzung mit Winterheide. Sie ist eine der wenigen Pflanzen, die der Kälte trotzen und sogar im Schnee blühen kann. Außerdem können ihre gedeckten Farben mit dazu beitragen, dass auf dem Grab eine Atmosphäre von tiefer Ruhe und tiefem Frieden entsteht, genauso wie es der kalten Jahreszeit entspricht. Das Gleiche gilt auch für die grünen Nadelhölzer, die sich sehr gut mit der Winterheide kombinieren lassen. Besonders gut geeignet sind dabei die Zweige der Tanne und der Fichte, die im Winter durchaus auch das gesamte Grab bedecken können. 

Auf Wunsch können Sie das Grab auch mit einem robusten Bodendeckergwächs bepflanzen. Damit sollten Sie schon im Frühjahr beginnen, denn dieses Gewächs benötigt ungefähr ein Jahr Wachstum, um vollständig zu gedeihen. 

Grabgestaltung mit pflanzlichen Elementen 
Verschiedene pflanzliche Elemente können entscheidend dazu beitragen, dass das Grab immer gepflegt aussieht. Eine ausgesprochen stimmungsvolle Grabgestaltung lässt sich zum Beispiel mit einer Schale aus Immergrün oder einer winterharten Fuchsie erzielen. Diese Schale können Sie gern mit einer schönen Schleife oder einer passenden Kerze verzieren. Außerdem wäre es möglich, durch die Anordnung der Pflanzen in Kreuzesform oder durch den Einbau von Höhenunterschieden eine ganz besondere Atmosphäre zu zaubern. 


Grablichter und Kerzen 
Die Aufzählung der wichtigsten Elemente zur Grabgestaltung im Winter wäre unvollzählig, wenn dabei nicht die Grablichter und die Grabkerzen Erwähnung finden würden. Sie sind vor allem im katholischem Raum verbreitet und dienen insbesondere an Allerseelen dazu, das Grab zu dekorieren. Den Besuchern wird damit ein Gefühl der Geborgenheit und der tiefen Ruhe vermittelt, was vor allem im Winter als sehr angenehm empfunden wird. Die Kerzen dienen aber nicht nur der Grabgestaltung, sondern haben auch einen symbolischen Charakter. Sie stehen für die Seele des Verstorbenen, die durch das Totenreich geführt werden soll.
Besonders wirksam sind auch Dauerbrenner, die mit einer LED-Leuchte ausgestattet sind und flackern wie eine Kerze im Wind.