Die Sterbegeldversicherung

Optimale Vorsorge für den Trauerfall
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Veröffentlicht: 24.10.2011
Die gesetzlichen Krankenkassen leisten im Trauerfall keinerlei finanzielle Unterstützung.

Die Sterbegeldversicherung hat in den letzten Jahren eine wachsende Bedeutung erlangt. Dies dürfte vor allem auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass die gesetzlichen Krankenkassen im Trauerfall keinerlei finanzielle Unterstützung mehr bieten. Aus diesem Grunde ist es dringend angeraten, selbst für den Trauerfall Vorsorge zu treffen und eine geeignete Sterbeversicherung abzuschließen.

Besonderheiten der Sterbegeldversicherung
Die Sterbegeldversicherung ist eine Sonderform der Risikolebensversicherung. Sie zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass sie nur dann Leistungen gewährt, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Diese Leistungen werden dann an die Hinterbliebenen ausgezahlt und können von ihnen frei verwendet werden. Es bietet sich jedoch an, das Geld vor allem zur Begleichung der Bestattungskosten einzusetzen.

Versicherungsbedingungen
Für eine Sterbegeldversicherung fallen in der Regel nur geringe Beiträge an. Dabei gilt jedoch der Grundsatz, dass diese Beiträge umso geringer sind, je eher die Sterbeversicherung abgeschlossen wird. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften ist dies schon ab dem 40. Lebensjahr möglich. Das Höchstalter für eine Sterbegeldversicherung liegt bei 85 Jahren und damit deutlich höher als bei einer Risikolebensversicherung.
Dies ist auch der Grund dafür, dass die Versicherungsleistungen nicht sofort, sondern erst nach einer 36monatigen Wartezeit gewährt werden können. Stirbt der Versicherte eher, erhalten die Angehörigen die eingezahlten Beiträge abzüglich der entstandenen Kosten zurück. Da für die Sterbeversicherung keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist, kann sie auch von Personen abgeschlossen werden, die bereits Vorerkrankungen haben und bei denen deshalb ein erhöhtes Risiko besteht. Spätestens nach dem 85. Lebensjahr entfällt die Beitragszahlung. Dies heißt jedoch nicht, dass dann auch der Versicherungsschutz endet. In diesem Falle würde die Sterbegeldversicherung bis zum Trauerfall beitragsfrei weitergeführt.

Optimale Vorsorge im Trauerfall
Bei einer Sterbegeldversicherung können die Bezugsberechtigten frei gewählt werden. Um eine optimale Vorsorge zu treffen, bieten sich hier vor allem die nahen Angehörigen an. Zusätzlich könnte noch vereinbart werden, dass nach einem Unfall eine höhere Todesfallsumme gezahlt wird. Eine derartige Vorsorge wäre dann allerdings auch mit einem höheren Beitrag verbunden.