Beten für Fremde?

Schon mal was davon gehört Online für Fremde zu beten?

Veröffentlicht: 03.11.2012
Von: Ruediger Drischel
Warum Menschen Online eher für sich denn für andere beten.

Eine interessante Website, auf der Sie Ihre Gebete mit anderen teilen können ist Prayforme.org.
Ein anonymer Autor trägt sein Gebet für eine bestimmte Gruppe von Gläubigen vor und bittet in ihrem Namen. Sie können diese Gebete auf Facebook teilen.


Viele Menschen beten Online eher für ihre persönlichen Angelegenheiten. Eine aktuelle Studie der University of Warwick (UK) zeigt, dass Menschen, Online eher für sich selbst bitten als jene im Vergleich die an Gottesdiensten in ihrer Kirche teilnehmen.
Im Rahmen der Studie wurden 290 Gebetsanliegen analyisiert. 34 Prozent der Online-Gebete handelten sich um persönliche Anliegen, im Vergleich zu einer sehr geringen Anzahl von nur 4 Prozent der traditionellen Gebete in den Kirchen. Zur gleichen Zeit sank die Zahl der Gebete für Freunde oder geliebte Menschen von 75 Prozent (in der Kirche) auf 57 Prozent Oneline-Gebete.

Der Grund für dieses Verhalten könnte darin liegen, dass Online Betende sich leichter zu ihren eigenen persönlichen Angelegenheiten bekennen, da sie sich im Schutze der Anonymität unbeaufsichtigt und weniger kontrolliert fühlen.

Owen Edwards, Partner dieses Forschungsprojekts, argumentiert, dass die Reaktion der Menschen nach wie vor für ein Bedürfnis für das Gebet zeigt, gleich wo wir Menschen technologisch stehen.
"All die tiefen Bedürfnisse des Lebens finden auf der Website ihren Ausdruck."
Edwards erklärt: "Viele Menschen deutlich spüren die Notwendigkeit für das Gebet … Mit dem Online-Zeitalter ist nicht das Ende der menschlichen Sehnsucht zu erreicht, um Gott im Gebet anzusprechen, es gibt jedoch einen neuen Weg, dies zu tun."


Quelle: Pray for Strangers, Memorialparc.com


Ähnliche Websites:
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